Alles aus einer Hand

Reibungsloser Ablauf beim Innenausbau: drei Fragen an Rolf Stockert

Innenausbau

An einem neuen Büro arbeiten etliche Gewerke. Worauf kommt es bei der Koordinierung der Arbeiten an?

„Für einen reibungslosen Ablauf ist es wichtig, dass ein Rädchen sinnvoll ins andere greift. Dass also zum Beispiel der Maler nicht schon die Wände streicht, ehe der Elektriker die darunterliegenden Leitungen verlegt hat. Über Jahre hinweg arbeiten wir mit bewährten Partnern zusammen, die von uns beauftragt und gesteuert werden und quasi als unser verlängerter Arm unseren Qualitätsanspruch umsetzen. Gerne binden wir aber auch Handwerker ein, mit denen unser Kunde bereits vertrauensvoll zusammenarbeitet und dies auch weiterhin so handhaben will. Planung und Ausführung kommen bei uns aus einer Hand, unser Kunde hat also nur einen zentralen Ansprechpartner. Damit können wir einen sauberen, möglichst komplikationsfreien und vor allem nervenschonenden Ablauf gewährleisten. Am Ende werden dann alle Arbeiten von uns geprüft und abgenommen.“

Sie sind der Fachmann für Decke, Wand und Boden. Von Teppich in Arbeitsräumen raten Sie vermutlich ab, oder?

„Ganz im Gegenteil! Teppich ist sehr gefragt und gerade auch in Büroräumen empfehlenswert. Die heute erhältlichen Materialien sind extrem robust, antiallergisch und schmutzabweisend. Es gibt sie auch als Fliesenware oder in Form von rechteckigen Planken. Heißt: Wenn ein Fleck mal nicht mehr zu entfernen ist, kann ganz einfach die betroffene Fliese oder Planke ausgetauscht werden. Für die Akustik ist ein guter Teppich oft ein echter Segen und durch sein hohes Staubbindevermögen freuen sich Allergiker darüber, dass nicht bei jedem kleinen Luftzug ein Staubwirbel durch den Raum fliegt. Dazu ist ein Teppich nicht pflegeintensiver als ein Holz-, Linoleum- oder PVC-Boden.

Die Decken werden häufig genutzt, um Strom, Heizung, Wasser und Klimatisierung durchzuleiten, daher hängen wir sie überwiegend ab. Die Vorteile: einerseits das gänzlich geschlossene Erscheinungsbild und andererseits die Schallabsorption. Bei einer Kassettendecke hat der Kunde den weiteren Vorteil, dass er jederzeit die Decke wieder öffnen und schließen kann. Ebenso möglich ist eine Konstruktion aus Gipskartonplatten. Dies ist sehr hochwertig, aber nicht ganz so reversibel. Im Zweifel schrecken wir auch vor Stuck oder Spanndecken nicht zurück, denn die Decke ist für die optische Wirkung des Gesamtraumes nicht zu unterschätzen. Die möglichen Alternativen und Optionen erklären wir dem Kunden daher vor seiner Entscheidung ganz genau.“

Lässt sich das alles auch in einem älteren Gebäude realisieren?

„Grundsätzlich ja. Bei einem Neubau werden Leitungswege und Innenausbau meist gleich mitgedacht und auf die spätere Funktion der Räumlichkeiten abgestimmt, was vieles vereinfacht. In einem bestehenden Gebäude ist es in den meisten Fällen jedoch so: Der Teppich ist in die Jahre gekommen, die Wände sehen nicht mehr schön aus und die Elektroleitungen entsprechen nicht den heutigen Anforderungen. Dann wird im Bestand neu geplant und mein Job ist es, umsetzbare und zum Budget passende Lösungen zu finden. Das gleicht oft der berühmten Quadratur des Kreises, aber andererseits ist es gerade das Knifflige, das mir am meisten Spaß macht.“

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